
Ab dem Vulkanhaus Strohn starteten neun Wanderer des Eifelvereins, Ortsgruppe Trier, um am zweiten Julisonntag vier Eifeler Maare zu erkunden - darunter auch zwei weniger bekannte.
Bei schönstem Sommerwetter ging es bergauf über Felder und von der Sonne verbrannte Wiesen zum ältesten der Gillenfelder Maare, dem Strohner Määrchen, das vor 25.000 Jahren eruptierte, verlandete und inzwischen zu einem Hochmoor wurde.
Von dort ging es entlang des Römerbergs weiter zum Pulvermaar, das mit 74 Metern nicht nur das tiefste Maar der Eifel ist, sondern auch das zweitgrößte. Hier konnte Hündin Tonja, eine treue Mitwanderin in der Trierer Ortsgruppe, gleich ein erfrischendes Bad nehmen, was ihr immer große Freude macht.
Dann ging es über die Höhen zum Immerather Maar, einem wunderschön gelegenen, herzförmigen Maar, welches eine besondere Flora und Fauna aufweist, sowie zahlreichen Libellenarten Lebensraum bietet (auf einem Foto erwischte Nicole ganz links unten eine blaue Libelle!). Hier wurde im Schatten der Bäume gerastet, nachdem ein Teil der Gruppe sich im Heckenlabyrinth amüsiert hatte. Glückliche Tonja - sie durfte sich wieder im Wasser erfrischen.
Nun folgte ein längerer Anstieg, der die Gruppe zum renaturierten Trautzberger Maar führte, das mit nur 270 Metern Durchmesser das kleinste Maar der Eifel ist. Entlang des Wartgesbergs, einem Lavaabbaugebiet, ging es hinab nach Sprink, wo sich der Alfbach durch die Strohner Schweiz windet und ein wunderschönes, wildes Tal geschaffen hat. Wieder Bademöglichkeiten für Tonja!
Nach einem kurzen Stopp an den Lavabomben freuten sich alle zum Abschluss der Wanderung auf ein Stück Kuchen und ein kühles - oder heißes - Getränk im Café des Vulkanhauses. Ein Teil der Gruppe ergriff die Gelegenheit, im nahen Pulvermaar ein paar Runden im erfrischenden Wasser zu drehen - ein schöner Abschluss unserer langen Tour.
Text von Pia Finé, Fotos von Pia Finé und Nicole Porten