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„Warum denn in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah…“, sagten sich 17 Wanderfreunde der Ortsgruppe Trier und machten sich vom 18. – 20. August 2019 auf nach Hillesheim, wo sie das Hotel Zum Amtrichter komplett belegten.

 

 

 

Die renovierten Zimmer mit den restaurierten oder nachgebauten Türen des ehemaligen Gefängnisses übten als „Zellen“ einen gewissen Reiz aus und schlugen einen geistigen Bogen zum Krimihotel, wo zweimal das Abendessen eingenommen wurde.
Die Wanderungen durch die von Vulkanen geprägte wunderschöne Landschaft waren sehr abwechslungsreich. Die Sonntagstour ab Immerath führte um das Immerather Maar, am Üßbach entlang, durch Naturschutzgebiete zur Dreifaltigkeitskapelle und zurück nach Immerath, wo im Gasthaus Schend eine Kaffeepause eingelegt wurde, ehe die Gruppe weiter nach Hillesheim fuhr.
Die Wanderung am zweiten Tag startet in Niederehe, wo wir zunächst die Klosterkirche besuchten, die uns der anwesende Küster Berens erläuterte. Bei Sonnenschein und blauem Himmel genossen wir den Weg durch die Wacholderheide und bogen vor Loogh zum Vulkankrater Arensberg ab, der nach Bauarbeiten am Eingang gerade wieder zur Besichtigung frei war und mit seinen imposanten Felsblöcken alle beeindruckte. Von da ging der Weg weiter nach Kerpen mit der mittelalterlichen Burg, die wegen der Renovierungsarbeiten eines neuen Privatbesitzers leider nicht besichtigt werden konnte. Auf dem Eifelsteig wanderten wir weiter zum Wasserfall Dreimühlen (mit Unterbrechung in Niederehe, wo wir mit den PKWs die Strecke verkürzten) und rasteten in der urigen Nohner Mühle.
Die letzte Wanderung führte ab Hillesheim durch eine offene Landschaft nach Dohm-Lammersdorf, wo wir auf den Treppen der Kirche picknickten, ehe der Weg nach Bolsdorf weiterführte und durch das romantische Bolsdorfer Tälchen zurück nach Hillesheim. Dort besichtigen wir noch die wichtigsten Bauten und bestiegen die Stadtmauer aus dem 13. Jh. Nach der Schlussrast in der „Hillesheimer Kaffeestuff“ dankte die Gruppe begeistert dem Leitungsteam Peter und Brigitte Müllers und Therese Zilligen.