Zehn Radler – davon fünf mit und fünf ohne E-Bike – unternahmen vom 2. – 4. Juli mit Erika Dülmer die beliebte Radtour an Blies und Glan.

   

Nach der Bahnfahrt bis Saarbrücken radelten wir erst 20 km den Saarkanal entlang bis Sarreguemines und dann auf dem Blies-Radweg zunächst durch kleine Dörfer in Frankreich, dann durchs Saarland bis Blieskastel. Bei einer Rast vorher im „Historischen Bahnhof“ in Gestein erhielt Linde Mayers von der Wanderführerin die Nadel für 500 Wanderungen. Von Blieskastel bis Homburg wurde die Strecke immer schöner. Wir erreichten die Stadt nach insgesamt 70 km und übernachteten hier in der modernen Jugendherberge .
Am Montag führte der Radweg überwiegend durch schattigen Wald, was uns bei der Hitze gut tat, aber nach einer Rast am romantischen Waldsee bei Waldmohr mussten wir mit Gewittern rechnen. Zwei erwischten uns, aber zum Glück jedes Mal im Trockenen: in Godelhausen in einem Carport als Unterstand und in Altenglan im Bistro am Bahnhof. Kurz darauf erreichten wir unser zweites Quartier, das Gasthaus Born in Bedesbach (Tagesstrecke 40 km). Nach einem Spaziergang durch das Dorf aßen wir hier zu Abend und feierten mit Klaus Fisseni seinen 85 Geburtstag, den er im Mai hatte.
Am Dienstag radelten wir entlang dem Glan über Lauterecken nach Meisenheim, wo wir nach der Besichtigung der Schlosskirche eine längere Mittagsrast hielten. Bei Sommerwetter erreichten wir nach 45 km die Nahe bei Staudernheim und kamen den Barfußpfad entlang bis Bad Sobernheim, wo wir gleich zum Bahnhof fuhren und mit Umstieg in Saarbrücken nach drei Stunden wieder in Trier waren, müde, aber zufrieden mit den schönen Tagen. (Summe der Radstrecken ca. 160 km)

 

Fotos: Therese Zilligen