30 Teilnehmer erlebten vom 26. – 29. September mit ihrem Wanderhirten Thomas Geiben die sächsische Bürgerstadt Leipzig mit vielen Facetten. Gleich nach der Ankunft und dem Hotelbezug (DaysInn) führte uns Thomas zu einem ersten Rundgang durch die Altstadt, wo wir am Abend das Kabarett Pfeffermühle besuchten und uns über Loriot-Sketche amüsierten.
Am nächsten Vormittag stand eine Bootsfahrt über die weiße Elster im früheren Industriegebiet Plagwitz auf dem Programm und wir staunten über die renovierten Gebäude am Ufer und die vielen Brücken in dem „Klein-Venedig“. Nach der Mittagspause besuchten wir das Panometer mit dem Panoarama der untergegangenen Titanic von dem Künstler Asisi und das Völkerschlacht-Denkmal, das an den Sieg der Alliierten über Napoleon 1813 erinnert. Zum Abendessen besuchten wir „Zills Tunnel“ in der Kneipenmeile Drallewatsch, wo das Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ entstanden sein soll.

Der Montag wurde eröffnet mit einer dreistündigen Stadtführung mit Karsten Pietsch, der seine Sachkenntnis mit humorvollen Einlagen würzte. Nach der Mittagspause fuhren wir nach Gohlis, wo Friedrich Schiller 1785 den Sommer verbrachte und u.a. die Ode an die Freude schrieb. Das Gohliser Schlösschen, eine Perle des Barock, wurde als Sommerfrische eines reichen Leipziger Ratsherrn errichtet. Durch das Rosental und wohlhabende Waldstraßenviertel spazierten wir ins Zentrum zurück. Seinen Abschluss fand der Tag mit einer Einkehr in Auerbachs Keller und auf dem Naschmarkt, wo wir unserem Wanderhirten für seine perfekte Organisation dankten.
Der letzte Vormittag stand zur freien Verfügung, ehe die Trierer Gruppe mit der Bahn wieder nach Hause fuhr. 

 

Fotos:  Günter Schmitt, Therese Zilligen