Die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Trier des Eifelvereins im Hotel Deutscher Hof Ende Oktober brachte einen Rückblick auf die Jahre 2020 und 2021.

 

 

Diese waren beide beide von monatelangen Unterbrechungen wegen Corona geprägt, was die Vorsitzende Anita Kruppert bedauerte. Es konnten keine der beliebten Kulturfahrten stattfinden und die meisten der geplanten Wanderwochen fielen aus, ebenso Herbstfest und Nikolausfeier.

Auch der neue Wanderwart Winfried Steinbach gab zunächst einen Abriss über die Entwicklung der Pandemie und dann den Überblick zum letzten Jahr mit 98 Tageswanderungen (1994 Teilnehmer), 81 Halbtagswanderungen (1134 Teilnehmer) und 23 Radtouren. Von den Mehrtagestouren konnten immerhin drei durchgeführt werden: eine Wanderwoche im Lechtal mit Brigitte Hansen, eine Rucksacktour im Nordschwarzwald mit Karin Geiben und eine Wanderung im Islek mit Brigitte Hansen. In diesem Jahr organisierte Erika Dülmer eine Wanderwoche in Oberstdorf, Karin Geiben eine Rucksacktour in der Sächsischen Schweiz und Erika Dülmer die verschobene Wanderwoche auf Mallorca.

An Wanderabzeichen wurden 2020 insgesamt 13 verliehen, die höchsten für 500 Wanderungen an Agnes Solga und Helga Lindauer. Die von Rudolf Schmillen erstellte Statistik ist für dieses Jahr noch nicht komplett, aber es lassen sich interessante Tendenzen ablesen. Die zusätzliche Seniorenwanderung an Dienstagen wurde gut angenommen wie auch andere Halbtagswanderungen. Bei den Tageswanderungen sind die Mittwoche und Samstage stärker besucht als die Sonntage, die ein sehr unterschiedliches Bild abgeben. Insgesamt war die Beteiligung aber etwas geringer als 2020.

In seiner Funktion als Naturschutzwart erläuterte Winfried Steinbach seine Stellungnahmen zu verschiedenen Bauvorhaben in Trier und Trier-Land, davon 7 im Jahr 2020 und 9 im laufenden Jahr. Dazu zählen neue Wohngebiete, Gewerbegebiete, teilweise Rückbau des Steinbruchs in Langsur-Mesenich, die Errichtung von Photovoltaikanlagen, der Bau eines Feriendorfs in Leiwen und der Solarpark in Schleich.

Der neue Medienwart Bernd Hermann berichtete über seine Arbeit, wovon die meiste Zeit für die Homepage mit ständigen Aktualisierungen, dem Wanderplan, Berichten und Bildergalerien benötigt wird. Einige Touristinfos übernehmen Wanderungen aus dem Programm in ihre Websites, wenn sie in ihrer Region stattfinden. Eine Kurzform des jeweiligen Wochenplans mit seinen 7 Angeboten hängt an der Bahnhofapotheke und dem Orthopädiegeschäft Wild aus, zusätzlich werden ausgewählte Wanderungen in der Volksfreund-Beilage „Die Woch“ veröffentlicht. Wegen der Fülle der Aufgaben unterstützen den Medienwart Doris Hättig und Therese Zilligen.

Anita Kruppert verlas in Vertretung für den Bezirkswegewart Helmut Lauströer dessen Bericht über die Arbeit der fünf Wegewarte zusammen mit Dietger Härtel, Werner Longen, Wolfgang Welter und Joachim Zenner, die über 150 km Hauptwanderwege des Eifelvereins betreuen, jeder etwa 25 km. Sie kontrollieren die Wege auf Schäden im Verlauf oder an Brücken und melden diese an Behörden oder Privatbesitzer weiter.

Der Kassenwart Dieter Heinemann gab Rechenschaft über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Seine ordnungsgemäße und zuverlässige Kassenführung wurde von dem Kassenprüfer Oswald Hentges bestätigt.

In der anschließenden Aussprache wurden Probleme angesprochen, die durch Neuregelungen aufkamen, zum Beispiel die Suche nach Mitfahrgelegenheiten zum Treffpunkt, die gewünschte oder nicht gewünschte Einkehr am Schluss, Probleme der Gastronomie. In Zukunft sollen nicht nur Anmeldungen bei Tageswanderungen erfolgen, sondern auch bei kürzeren Wanderungen mit geplanter Einkehr.

Abschließend dankte die Vorsitzende den engagierten Wanderführern, die vor der Versammlung bereits getagt hatten, um das Jahresprogramm 2022 zu planen, auch noch unter Vorbehalt.