Mehr als 70 Teilnehmer versammelten sich in der Trierer Jugendherberge am Moselufer, was sich als sehr gute Wahl erwies, sowohl vom Ambiente als auch von der Ausrichtung im großen Saal.Unser Vorsitzender Rainer Oberbillig hob in seiner Begrüßung besonders seine Vorgängerin Anita Kruppert, die neue Wanderführerin Pia Finé und das mit 100 Jahren älteste Mitglied Ilse Donath hervor.
Im musikalischen Rahmenprogramm wechselten instrumentale Solostücke mit Dr. Martina Knichel an der Violine und Edmund Schneider an der Trompete ab mit gemeinsam gesungenen adventlichen Liedern, die Andrea Heiderich am Keyboard begleitete. Martina spielte nach jeweils einführenden Worten eine Pastorale von Corelli und ein Largo von Pepusch und Edmund bot einen lebhaften Klezmer-Tango.
Vor der Pause erfolgten Ehrungen verschiedener Teilnehmer durch Rainer. Zunächst überreichte er Urkunden für langjährige Mitgliedschaft: 25 Jahre an Klaus Fisseni, Ekkehard Rauch, Inge und Werner Longen sowie eine noch nie erteilte Urkunde für eine 60 jährige Mitgliedschaft an Ursule Mayers.
(Bei Anwesenheit hätten auch folgenden Mitglieder eine Urkunde bekommen: für 25 Jahre Peter Konrad, Uwe Steffen, Dietlind Dörr, Wolfgang Welter, für 40 Jahre Dr. Albrecht Grebe, für 50 Jahre Winfried Müller und 60 Jahre der Verein Trierisch.)
Für besondere langjährige Verdienste als Wanderführer und Engagement für den Hauptverein überreichte Rainer an Doris Hättig und Rudolf Schmillen die silberne Verdienstnadel des Hauptvereins.
Im zweiten Teil der Feier stand die in Reimform gestaltete Rede des Nikolaus im Mittelpunkt, in bewährter Weise vorgetragen von Agnes Solga, die zu den ersten vier Strophen des Nikolausliedes mit Mitra und Stab einzog. Sie hob die soziale Bedeutung des Vereins in unsicherer Zeit hervor und gab in humorvoller Weise einen Rückblick auf besonders gelungene Wanderungen, Wanderwochen und Busfahrten, die nur möglich sind durch das vielseitige ehrenamtliche Engagement ihrer Leiter und Leiterinnen. Der Nikolaus wünschte dem Verein weiterhin so viel Erfolg und wurde mit der letzten Strophe des Liedes verabschiedet.
In seinen Schlussworten dankte Rainer allen Mitwirkenden und lud zu weiterem Verweilen ein.
Text und Fotos: Therese Zilligen