Zur Gründerversammlung am 21.September 1948 fanden sich alte und neue Wanderfreunde ein und wählten einen neuen Vorstand.

Während des Krieges kam der Verein allmählich zum Erliegen, die Sorge um das nackte Überleben prägte das Leben der Menschen. Viele mussten Haus und Hof verlassen und hatten nach ihrer Rückkehr in die zerstörte Stadt zunächst mit sich und dem Wiederaufbau zu tun. Unter der französischen Besatzungsmacht war zunächst jede Vereinstätigkeit verboten, doch wuchs bei einigen Unentwegten der Wunsch nach einer Wiederbelebung des Vereins, was durch eine Sondergenehmigung im Jahr 1948 schließlich gelang. Am 21. September fanden sich alte und neue Freunde zur Gründungsversammlung ein und wählten einen neuen Vorstand, an dessen Spitze Dr. Klaus Fassbinder stand, der spätere Chef des rheinland-pfälzischen Jugendherbergswerkes. Einen Monat später wurde auch der Singkreis unter Karl Mayer wieder begründet, der sich schon Weihnachten auf dem Kockelsberg den Eifel- und Wanderfreunden präsentierte. Die Veröffentlichung der ersten Wanderung am 3. Oktober 1948 in der Trierischen Volkszeitung kostete 8 DM. (Heute bietet der Trierische Volksfreund jeden Montag den kostenlosen Service der Veröffentlichung sämtlicher Veranstaltungen.) Nach einem Jahr war die Zahl der Mitglieder von 25 auf fast 50 gestiegen, die meisten, auch im Vorstand, kamen aus der Jugend- und Wandervogelbewegung.