Der deutsche Wandertag vom 30.08. - 03.09. 1979 stand unter dem Motto „Kultur und Landschaft", deren enge Verbindung der Verein als Aufgabe sieht.

Prominentester Teilnehmer am Freitag war der damalige Bundespräsident Carl Carstens, der sich von Mehring aus den zahlreichen Wanderern auf die Moselhöhen bis nach Schweich anschloss und dort am Eintopfessen teilnahm.

Die Wandergruppe aus Kassel übergab am Samstag Nachmittag vor der Porta Nigra den Wandertagswimpel an den Präsidenten der Gebirgs- und Wandervereine, Konrad Schubach, der ihn den Teilnehmern präsentierte und als Ort des nächsten Wandertages Zwiesel ankündigte.

Hierhin wanderte im darauf folgenden Jahr eine ganze Gruppe aus Trier, die noch jahrelang von diesem Erlebnis schwärmte. Am Abend fand in der Europahalle und im Festzelt am Viehmarkt eine Festveranstaltung mit buntem Programm statt und am Sonntagvormittag ebenfalls in der Europahalle eine Feierstunde unter Mitwirkung des städtischen Orchesters und dem Friedrich-von-Spee-Chor.  Die größte Veranstaltung war die Kundgebung auf dem Domfreihof am Sonntagnachmittag, zu der sich Tausende von Wanderern eingefunden hatten, darunter auch der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Bernhard Vogel. Trier hatte mehr als 10 000 Gäste, wobei den weitesten Weg ein rumänisches Ehepaar mit 2000 Kilometern zurückgelegt hatte.