Die Trierer Ortsgruppe besteht bereits genauso lange wie der Hauptverein und hat den gleichen Stifter, denn im Jahr 1888 gründete Dr. Adolf  Dronke, Direktor am damaligen Kaiser-Wilhelm-Gymnasium (heute MPG), in Bad Bertrich den Hauptverein und in Trier eine der ersten 20 Ortsgruppen. Seit dieser Zeit erlebte der Verein eine wechselvolle Geschichte. Neben der Ausrichtung von Wanderwegen in den Wäldern oberhalb der Mosel stand die bürgerliche gehobene Geselligkeit im Vordergrund. Die von dem Apotheker Karl Meyer 1934 gegründete Singschar trat bei zahlreichen Anlässen und städtischen Festen auf, und bis in die 70er Jahre gehörte eine zünftige Karnevalsveranstaltung zum Jahresprogramm.

Am 8./9. Oktober fand im Robert-Schuman-Haus auf dem Markusberg der Eifel-Ardennen-Kongress und der Eifeltag des Hauptvereins statt, dessen Programm von der Ortsgruppe Trier ausgerichtet wurde. Am Vormittag wurden Wanderungen und Stadtführungen angeboten, am Nachmittag fand eine große Festversammlung statt. An drei Ortsgruppen wurde der Konrad-Schubach-Preis für Denkmalpflege überreicht.

Ein weiterer Beitrag zur Denkmalpflege ist die Restaurierung eines Steinmonumentes im Stadtwald an einer markanten Wegekreuzung im Frühjahr 2003. Es wurde vor 260 Jahren zum Gedenken an Heinrich Umbscheiden errichtet, den an dieser Stelle bei einer Rast der Schlag traf. Weil der Kellner des Stiftes St. Paulin gleichzeitig Amtsmeister der Schumacherzunft war, erhielt der Stein den Namen Schusterskreuz. 

Nach Erwerb des Dronke-Grabes durch den Hauptverein übernimmt die Trierer Ortsgruppe die Anschaffung eines neuen Grabsteins.

Anlässlich ihres Jubiläums beschloss die Ortsgruppe, alte verwitterte Wegesteine im Trierer Stadtwald restaurieren zu lassen.

Die Trierer Ortsgruppe feierte im gleichen Jahr wie der Hauptverein ihr 100jähriges Jubiläum und lud für den Festakt ihre Gäste in den vornehmsten Saal der Stadt ein, den Rokoko-Saal im Kurfürstlichen Palais. Die Festrede hielt Triers ehemaliger Bürgermeister Dr. Emil Zenz, der die ökologische und gesellschaftspolitische Bedeutung des Eifelvereins hervorhob.

Der deutsche Wandertag vom 30.08. - 03.09. 1979 stand unter dem Motto „Kultur und Landschaft", deren enge Verbindung der Verein als Aufgabe sieht.

Im Auftrag der Ortsgruppe Trier wird im Ehranger Wald an der Stelle der dicken Buche ein etwa sechs Meter hoch aufragendes Kreuz errichtet.

In den 50er und 60er Jahren waren die Karnevalsveranstaltungen der Ortsgruppe Höhepunkte im Gesellschaftsleben der Stadt, wie umfangreiche Berichte der Lokalpresse zeigen. Als „Nachtwanderung ohne genagelte Schuh" gingen sie in die Geschichte ein.

Stellvertreter von Dr. Fassbinder war der spätere Oberstudiendirektor Paul Lieser, der auf Wunsch von Dr. Alois Fery, Kulturdezernent der Bezirksregierung, 1952 den Vorsitz übernahm und bis 1986, also 35 Jahre lang, behielt. Er unterrichtete an Gymnasien in Trier und Saarburg, wo er zuletzt Schulleiter war.

Zur Gründerversammlung am 21.September 1948 fanden sich alte und neue Wanderfreunde ein und wählten einen neuen Vorstand.

m Juni 1938 feierte die Ortsgruppe ihr 50jähriges Jubiläum in der Treveris, deren Saal bis zum letzten Platz gefüllt war. Im Mittelpunkt des Programms stand Karl Meyers prächtiges Festspiel „Die Eifel ist Heim mir und Mutter und Welt", zu dem Kapellmeister Rudolf Bachmann die musikalische Umrahmung geschaffen hatte. Auch zwei Karnevalsabende im Hotel Porta Nigra und im Kolpinghaus wurden von der Singschar durch Tänze und Lieder mitgestaltet, ebenso die Winterfeste des Apothekervereins.