01 Gruppenfoto in Hachenburg

An der diesjährige Westerwaldtour nahmen 30 Wanderer teil. Geleitet wurde die Tour von Karin Geiben, unterstützt von Franz-Josef Wagner und Rolf Pieschel.

 

 

Übernachtet wurde im Hotel Rückert in Nistertal.
Die Vorbereitungen für diese Tour waren weitgehend von Reinhold Müller erledigt worden.

An den 4 Tagen (28.04 bis 01.05. 2017) wurden ca. 60 Km gewandert.

Am 1. Tag war auf dem Rundwanderweg " Zum Ende der Welt" eine anspruchsvolle Passage (ca. 1 Km) zu absolvieren, die mit mit Stahlseilen gesichert war. Mit vereinten Kräften konnten alle die schwierige Stelle meistern.
Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel ehrte unsere Vorsitzende Anita Kruppert Bärbel Frölich für 1000 Wanderungen, Dieter Rausch für 500 Wanderungen und  Elfriede Heidrich für 250 Wanderungen.
Am 2. Tag führte Herr Leander Grünbeck von der Ortguppe Koblenz bei der Abtei Marienstatt.
Leander Grünbeck hat durch mehrere Gesangseinlagen die Stimmung der Wanderer deutlich gehoben.
Am 3. Tag ging es auf dem Westerwaldsteig von Bad Marienberg nach Hachenburg.
In Hachenburg hatten wir eine Führung mit dem Kunsthistoriker Herrn Dr. Jens Friedhoff.
Am 4. Tag fuhren wir in Kolonne (10 Autos) von Nistertal nach Schmidthahn zu einer Rundwanderung um den Dreifelder Weiher.
Zur Kirchengeschichte von Kloster Marienthal und Abtei Marienstatt hat uns unsere liebe Mitwanderin Frau Dr. Martina Knichel einiges erzählt.

Zur Wanderung am 29.04. hat Leander Grünbeck das nachfolgende Gedicht verfasst:

 

Ein Wandertag wie einst im Mai
Am 29.April 17 mit dem Eifelverein OG Trier

Er ist vorbei!
Viel zu schnell vorbei!

Da steht sie nun, die Zeit.
Schaut zu, was wir wohl tun!

Etwas kühl und frisch am Morgen,
die Dächer verdampfen Frostiges der Nacht.
Uns Wanderern um 9.00 Uhr die Sonne lacht
im hohen Westerwald, wo insgeheim der Wind so kalt.
Die Kroppacher Schweiz unser Wandertag erfüllt.

Kloster Marienstatt.
Ausgangspunkt in kühler Frische,
schickt uns verspätet in den Tag,
zunächst der Sonn entgegen,
die uns am Herzen lag.
Also flottes Schreiten mit Gottes Segen,
hält zunächst auf Trab.

Die Nistermühle war uns gewogen
ein viertel Stündchen zu verweilen.
Gedenkstätte Konrad Adenauer
ließ uns schlagen diesen Bogen,
der wir alsbald enteilen.

Nordwestlich folgen wir dem Nisterlauf
die „Schöne Aussicht“ zu erreichen.
Leichtes Ab, steileres Auf,
setzt ein nächstes Zeichen.

Kultur- und Naturdenkmal Vroneck
nach dem Abstieg wir erklimmen,
unter uns Marienstatt!
An „Kaiserlichen Grabesstätten“ noch besinnen,
wo hunderte Soldaten man begraben hat!

Nun geht’s hinauf zur Wanderstrecke,
entlang der Nister im Frühlingskleid.
Dunkles Tann, grüne Auen, bunte Wiesen,
„Augenweide“ zum Genießen,
lassen Sorg und Zeit vergessen.

Kleine Weiler in die Natur gebettet,
bunte Flecken allemal
sich in die Moderne doch gerettet,
ließ den Menschen keine Wahl.

Heimische Jugend größerer Schar
unsere Mittagsrast passierten.
Junggesellenabschied, oder was es war,
sich in der Natur verirrten.

Zum Wendepunkt am „Deutschen Eck“,
Mündung der kleinen Nister, eine ¾ Stunde nur.

Lützelauer Mühle, Hartenberg, zur Hohen Ley,
Aussichtspunkt, kaum zu beschreiben!
Und die Wanderung bald schon vorbei.
Das Schieferbergwerk nicht zu verschweigen,
geht’s hinab zum Nisterlauf,
in diesem Fall, flussauf.

Kloster Marienstatt, fast nicht zu glauben,
vor unseren Augen.
Ziel- und Ausgangspunkt des heutigen Tags!
Dankeschön an geheiligtem Ort,
dem gelungenen Wandersport.

Locken sie mit ihrem Garten,
die Klosterstuben, wissend ihrer „Gnaden“
Elixier zu feilen, bevor Durstige enteilen.

Zum abendlichen Zusammensein geladen!
Bei Essen, Trinken und Gesang,
viel zu schnell der Tag verrann!

21 Km an diesem Tag,
lange er in Erinnerung verbleiben mag!

Euer Wanderfreund
Leander Grünbeck
OG Koblenz