- Die Straße ist die Wohnung des Flaneurs -
Unter diesem Motto führte Thomas Geiben im fünften Jahr eine große Gruppe zu Fuß und per Metrofahrten vom 18. – 20. April durch bekannte und unbekannte Gegenden der französischen Hauptstadt.

War er die ersten drei Male mit dem TGV von Luxemburg nach Paris gefahren mit einer Übernachtung, wählte er in diesem wie schon im letzten Jahr den ICE ab Saarbrücken, was uns von Trier aus kaum mehr als drei Stunden Fahrzeit kostete. Vom Ibis Hotel am Kanal de La Villette im Osten der Stadt starteten wir an den drei Tagen unsere Exkursionen, die an jedem Tag von strahlendem Sonnenschein begleitet wurden.
Wir begannen am Montag mit verschiedenen Parkanlagen, darunter Notre Dame d´Auteuil, Bois de Bologne mit der Fondation Louis Vuitton und Jardin d´Acclimatation und gelangten bis zum äußersten östlichen Stadtrand von Paris. Nach einer weiteren Metrofahrt unternahmen wir einen Spaziergang über die Champs Elysees zum Louvre, wo wir die Metro für die Rückfahrt bestiegen.
Am zweiten Tag besuchten wir das Museum Carnavalet mit Ausstellungsräumen zur Stadtgeschichte, kamen am neu eröffneten „goldenen Herzen“ neben der Kirche St. Eustache vorbei und spazierten durch die schönsten Arkaden und Galerien, ehe wir nach einer Mittagspause im obersten Stock des Kaufhauses La Fayette zur Oper Garnier gingen. In diesem Prachtbau, der 1875 von dem Architekten Garnier fertig gestellt wurde, hatten wir eine hervorragende Führung durch den Theatersaal und das prunkvolle Foyer für Gala-Abende. An beiden Abenden speisten wir in einem nicht weit vom Hotel gelegenen Lokal, das für unsere Gruppe von 28 Personen den nötigen Platz bot und trotzdem gemütlich war.
Am Mittwoch wanderten wir am Vormittag von Glaciere aus durch dörflich geprägte Straßen und Chinatown, fuhren nach Notre Dame zu einem Kurzbesuch der Kathedrale und dann zum Eiffelturm. Ab hier unternahmen wir eine Bootsfahrt auf der Seine unter den schönsten Brücken hindurch und an den wichtigsten Gebäuden zu beiden Seiten des Flusses vorbei. Im Anschluss mussten wir uns allerdings beeilen, um rechtzeitig vor unserer Abreise unser Gepäck vom Hotel abzuholen, was aber gelang. Wir dankten unserem bewährten „Wanderhirten“ Thomas und hoffen, dass diese Parisfahrt nicht die letzte war.

(Therese Zilligen)

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